Über mich

Nach zwanzig Jahren Beschäftigung in der privaten Wirtschaft, vornehmlich in der Textilindustrie, habe ich erst einmal von der Pike auf das Handwerk der Hundeerziehung gelernt und mich auch auf das Verhalten, auf die Psychologie und die emotionale Befindlichkeit der Hunde spezialisiert. In diesem Bereich habe ich 5 Bücher geschrieben, die alle einen großen Anklang in der positiven und modernen Hundewelt gefunden haben. Schon sehr früh in meinem zweiten beruflichen Lebenslauf, habe ich mich mit der menschlichen Psyche auseinandersetzen müssen, und auch hier wiederum von den besten gelernt. (Siehe Qualifikationen) Denn ohne Kompetenz im Umgang mit dem Menschen ist auch in diesem Beruf an einem Erfolg nicht zu denken und meine Kunden bestätigen mir immer wieder, dass sie sich bei mir wahrgenommen und wertgeschätzt fühlen.

Einiges, was ich im Bereich des Coachings für Menschen gelernt habe, konnte ich wiederum für die Arbeit mit Hunden einsetzen, und einiges, was ich im ganzheitlichen Hundetraining gelernt habe, ist auf den Umgang mit Menschen übergesprungen. Es ist eine stetige Wandlung und ein nimmer aufhörender Austausch und es hat mich in die Lage versetzt, auch für meine Hundekunden selbst eine solide Stütze zu sein. Die Praxiserfahrung mit meinen Kundinnen und Kunden haben mir bestätigt, dass hinter jeder Haustür kleinere und größere Konflikte leben. So kommt jeder Mensch mit seinem kleinen oder großen Rucksack ,der bei der Zusammenarbeit berücksichtigt werden muss.

Natürlich bin ich auch selbst durch kleinere und größere Einschnitte in meinem Leben gesegelt, und egal wie tragisch und aussichtslos ich diese im Moment selbst empfunden habe, sie haben mich stärker gemacht, mehr Verständnis meiner Selber und Einsicht in die Motive meiner Mitmenschen geliefert. Schritt für Schritt war der Start einer psychologischen Beratungspraxis unausweichlich. Trotz der Hilfe einer wunderbaren Begleiterin, musste ich verstehen, dass es keine Retter gibt, sondern tolle Menschen, die den Weg zur Selbstfindung klar und bewältigbar machen.
Wie kam es zum Thema Narzissmus? Im Laufe der Jahre haben immer wieder berufliche und „freundschaftliche“ narzisstische Beziehungen meinen Weg gekreuzt. Anfangs blieb ich nach diesen Begegnungen oder nach Interaktionen einfach mit vielen Fragen und mit gehörig viel Selbstzweifel zurück. Es quält, man dreht sich im Kreis, man sucht Lösungen im eigenen Verhalten und statt, dass es besser wird, werden die Fragezeichen immer mehr und dunkler.
Nachdem einer Psychologin davon erzählte, beschrieb sie mir die typischen Merkmale einer narzisstischen Beziehung oder Interaktion. Langsam, aber sehr sicher fiel der Groschen. Ich suchte mehr Information, mehr Aufklärung, mehr Wissen über dieses Thema und fing an viele Situationen in meinem Leben, die mir vorher oder gar als jugendliche Person nicht klar waren, zu begreifen. Das Thema fing an, mich zu faszinieren, denn Verhalten ist mein Steckenpferd. So konnte ich immer besser beobachten und schauen, ab wann es in mir Verwirrung auslöste. Denn ist für mich das sichere Zeichen, dass ich in der Toxizität verstrickt wurde. Heute fällt es mir leicht, dieses Verhalten zu erkennen und entsprechend zu handeln, ohne, dass es zum Chaos führen muss. Und so fühle ich mich kompetent, dich dabei zu begleiten.